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Weinhaus Geschäftsführung
Registriert seit: 06.12.2007
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Eine Karriere kann man auch in Selbstständigkeit ohne Arbeitgeber aufbauen, wenn die Rahmenbedingung stimmig und das Konzept zukunftsfähig ist. Was dabei wichtig ist, erläutert Thomas Klumb im Interview mit einer Interessentin.
Interessentin: Für welchen Personenkreis haben Sie das Unternehmenskonzept der Weinhaus an der Burg GmbH konzipiert? Thomas Klumb: Der Wandel ist der ständige Begleiter, auch im Berufsleben. Veränderungen führen dazu, dass man nicht mehr sicher sein kann, seinen Job zu behalten oder im gleichen Beruf eine neue Stelle zu finden. Weder die staatliche Unterstützung noch Hilfestellung aus dem Familienkreis ist gesichert. Die Probleme mit einer späteren Rente braucht man nicht mehr zu thematisieren. Auch mit herausragenden Leistungen wird man im Angestelltenverhältnis heute oft weder befördert noch gefördert. Hier bietet der Aufbau einer soliden Selbstständigkeit eine praktische und vor allem zufriedenstellende Alternative mit vielfältigen Perspektiven. Das wirkt sich auch übrigens im Alltag sehr positiv auf die Persönlichkeit aus. Kurzum, ich biete eine Herausforderung für unternehmerisch talentierte Menschen, die gerne ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen und ihre Zukunftsperspektiven erweitern möchten. Interessentin: Können Sie das noch näher ausführen? Thomas Klumb: Ganz einfach. Neben Ihrem Hauptberuf haben Sie Ihr eigenes Geschäft in der Tasche. Ihr eigener Geschäftsplan in einem Franchise-System und ein erfolgreiches Zusammenspiel von neuen Eindrücken, der Gemeinschaft der Partner und Erfolge im Verkauf, erzeugen eine andere Sicherheit und Selbstbewusstsein. Das reflektiert erkenntlich dann auch in den Hauptberuf (bei Nebentätigkeit) in einer überaus positiven Weise. In dieser Konstellation können Sie mit Ihren Erfahrungen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit auch Ihre Position in Ihrem Unternehmen wesentlich stärken. Interessentin: Wenn ich als Pharmareferentin bei einem großen Unternehmen erfolgreich arbeite und ein gutes Einkommen erziele, warum soll ich mich dann für eine Selbstständigkeit in Ihrem Unternehmen interessieren? Thomas Klumb: Als erstes finden Sie ja das Produkt "Wein" und das thematische Umfeld faszinierend. Auch möchten Sie mehr über Wein lernen, sich zum Seminarleiter ausbilden lassen und nicht zuletzt aktiver an der Ausrichtung eines Unternehmens beteiligt werden. Das alles finden Sie bei uns und Sie können es sich auch leisten. Unsere Aus- und Weinbildung bietet einen hervorragenden Gegenwert. Dazu können Sie natürlich auch gutes Geld verdienen. Interessentin: Ist es nicht besser, sich voll auf den Hauptberuf zu konzentrieren? Thomas Klumb: Sie müssen sowieso überall Ihr Bestes geben. Doch Vorsicht. In Deutschland wird das Angestelltentum mit Sicherheit und Selbstständigkeit mit Risiko gleichgesetzt. Das sollte man überdenken und individuell für sich beantworten. Gerade in letzter Zeit werden Betriebe (Nokia in Bochum) geschlossen, obwohl dort von der Belegschaft Herausragendes geleistet wurde und man zusätzlich mit Lohnforderungen sehr zurückhaltend war. Auch ein profitabel geführtes Unternehmen bietet keine Garantie mehr für Beschäftigung als Angestellter. Das Modell der lebenslangen Anstellung in einem Unternehmen hat sich schon lange verabschiedet. Interessentin: Dennoch ziehen die meisten Deutschen der Selbstständigkeit einen festen Job vor. Thomas Klumb: Ja sicher. Viele machen sich auch erst aus einer Notsituation selbstständig. Sehen Sie, ich werde in diesem Jahr noch 52 Jahre jung sein. Früher habe ich Angebote von Headhuntern wöchentlich bekommen, heute alle 3 Monate eine Anfrage. Morgen bekomme ich vielleicht überhaupt keine Anfragen mehr. Da ich damit beschäftigt war, in neuen Ländern immer wieder neue Märkte von Zero aufzubauen, habe ich mir die Neugier und die Flexibilität erhalten, die mir sonst nicht vergönnt gewesen wäre. Was ich damit sagen will: Machen Sie ab und zu beruflich etwas Neues. Da bietet sich die nebenberufliche Selbstständigkeit mit den Vorteilen von beiden Welten einfach an. Man sollte die vielen Chancen sehen. Das System muss natürlich zu Ihnen passen. Deshalb lasse ich einen langen Vorlauf, bevor ich überhaupt eine feste vertragliche Zusammenarbeit anbiete. Interessentin: Als Selbstständiger hat man es doch auch schwer. Man muss selbst die Kunden und Aufträge akquirieren. Thomas Klumb: Da halte ich dagegen, dass es einfach ein schönes Gefühl ist, selbst die Verantwortung zu tragen und sich seinen eigenen Kundenstamm aufzubauen. Kunden und Aufträge zu generieren muss natürlich gelernt sein, aber dieses Können und Wissen gibt Ihnen die beste Sicherheit für Ihre Zukunft. Damit kommen Sie überall durch. Ich habe in Märkten im Ausland gearbeitet, wo es gang und gebe ist, dass auch das Personal in der Administration auf Kundensuche gehen muss, wenn die Umsätze nicht stimmen. Dabei kommt es immer wieder zur Entdeckung von Talenten und zu unerwarteten Karrieren. Mit diesen Fähigkeiten machen Sie auf sich aufmerksam. Interessentin: Welche Eigenschaften sollte ein Franchisenehmer in Ihrem System mitbringen? Thomas Klumb: Eine Prise Leidenschaft ist kein Nachteil. Man muss eine Affinität zu dem Produkt haben und Freude am Umgang mit Menschen. Der Franchisenehmer sollte sich schnell darüber klar werden, wo er vielleicht Defizite hat und Unterstützung benötigt. Dafür sind wir auch als partnerschaftliches System mit solidarischem Anspruch da. Unerlässlich ist die Fähigkeit zur Kommunikation und gemeinschaftlichen Handeln. Einzelkämpfermentalitäten passen nicht zu einem System, das von der Gemeinschaft der Teilnehmer lebt. Interessentin: Wie viel Zeit muss man für das eigene Geschäft einkalkulieren? Thomas Klumb: Ich empfehle Ihnen, sich bei uns "einzuschnuppern". Auf keinen Fall den festen Job aufgeben und von heute auf morgen bei uns anfangen. Das würde ich auch nicht akzeptieren. Machen Sie weiterhin Ihre jetzige Tätigkeit, reduzieren Sie ein wenig und arbeiten Sie sich schrittweise ein. Lernen Sie konstant dazu und wachsen Sie mit praktischen Übungen (zum Beispiel eine erste Weinprobe moderieren) in das Franchise-System der Weinhaus an der Burg GmbH ein. Vermeiden Sie einen überstürzten Start und ein daraus resultierendes frühzeitiges Scheitern. Interessentin: Wie lässt sich das finanzielle Risiko minimieren? Thomas Klumb: So wie der Einstieg in das Unternehmen aufgebaut ist, besteht ein wirkliches Risiko nicht. Auf die Frage was man riskiert, wenn man in unser System einsteigt, muss folgerichtig die Antwort sein: "Eigentlich nichts". Dafür bekommt man aber eine sehr große Portion von ungewöhnlich attraktiven "Chancen". Ich warte auf den Tag, an dem man mir ein ausgereifteres Modell mit weniger Risiko und mehr Chancen vorstellt. Interessentin: Das klingt wirklich gut. Sie haben bestimmt viel Zuspruch. Thomas Klumb: Wir bekommen sehr viele Anfragen, aber für eine konstruktive Zusammenarbeit nach unseren Vorstellungen eignet sich nur eine begrenzte Zahl von Interessenten. Auch möchten wir aus Prinzip überschaubar bleiben. Interessentin: Vielen Dank für das Gespräch. Jetzt kann ich auch meinem Ehemann ausführlich über meine Absicht, bei Ihnen mitzuarbeiten, Auskunft geben. Thomas Klumb: Ohne das Einverständnis und die Unterstützung Ihres Partners können Sie nicht erfolgreich arbeiten. Bei Fragen kann Ihr Mann mich auch gerne direkt anrufen. Ich freue mich von Ihnen zu hören.
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Mit freundlichen Grüßen von der Burg Thomas Klumb Weinhaus an der Burg GmbH Registergericht: Bad Kreuznach HRB 20242 Gesellschaftssitz: Burg Layen/Rümmelsheim Geschäftsführer: Thomas Maria Klumb Geändert von Redaktion (20.04.2008 um 10:20 Uhr) |
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